Ein Monat. Ein Design. Eine gute Tat.

Wow, dieser Monat verging schneller als jeder Flug. Ich habe noch das Gefühl auf den 1. Juni zu warten und im realen Leben ist es bereits der 18. Juni! Wo ist bloß die ganze Zeit hin? Einen ganzen Monat war es nun still hier. Was habe ich so lange gemacht?
Nun eigentlich nicht viel, nur gelernt! Viel gelernt! Am kommenden Dienstag habe ich nämlich meine aller letzte Prüfung. Anschließend darf ich mich, falls alles wie geplant verläuft, staatlich anerkannte Erzieherin nennen.

Sonst habe ich noch ein bisschen an meinem Blog Design gebastelt, denn so richtig zufrienden bin und war ich noch nicht. Es gefällt mir allerdings schon ein bisschen besser als das letzte. So langsam werde ich besser und ich muss mal sehen, wie es mit dem Blog weitergeht, wenn ich mit der Ausbildung fertig bin.

Aber erstmal möchte ich euch darum bitten euch ein Projekt des Musikers, Marcus Wiebusch, anzusehen. Er hat einen wunderbaren Song geschrieben und möchte nun ein Kurzfilm dazu drehen, um diesen finanzieren zu können, sammelt er Spenden via Crowfunding. Ich würde mich freuen, wenn ihr euch das Lied mal anhört und selbst entscheidet, ob ihr das Projekt unterstützen wollt. Hier findet ihr den Link, um das Projekt zu unterstützen.

 

Zur Info bezüglich meines letzten Posts:
Meine Katze war inzwischen einige Male beim Tierarzt und so langsam wird es wieder besser. Sie wird die Krankheit wohl überstehen.

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Warum ich Krebs hasse….

Doofe Frage, wer hasst Krebs nicht?

Es ist eine schreckliche Krankheit, die nicht jeder überlebt. Viele Menschen sterben Jahr für Jahr an dieser Krankheit. Und nicht nur Menschen, sondern auch Tiere. So habe nicht nur Großeltern, sondern auch schon Hund und Katze an diese bösartige Krankheit verloren.

Und nun…. hat meine über alles geliebte Katze auch einen Tumor, irgendwo im Bauch. Dienstag wird ein Labortest gemacht und ggf. wird sie gleich anschließend operiert. Ich werde in der Zeit schon mal verrückt. Ich bin normalerweise etwas gelassener und kann vieles mit dem Kopf entscheiden, aber hier fällt es mir so unglaublich schwer. Und dann weiß ich ja noch, wie viele andere schon an der Krankheit gestorben sind… und dann versuche ich mir selbst Mut zumachen, indem ich an die wenigen denke, die es überlebt haben. Ich versuche optimistisch zu sein, mit mäßigem Erfolg. Falls jemand einen guten Tipp zum Umgang mit dem Thema hat, würde ich mich sehr über eine Nachricht freuen.

Sicher wird der ein oder auch andere denken, es ist „nur eine Katze“, aber ich liebe diese Katze und will solche Kommentare gar nicht hören. Danke.

Krebs ist immer schlimm, egal bei wem und wo. Ich wünsche allen, die an dieser Krankheit leiden, viel Kraft diesen Kampf gegen die Krankheit zu gewinnen!

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Schreibblockaden sind auch kein Hindernis.

Ich habe angefangen und wieder aufgehört. Einmal. Zweimal. Dreimal. Und immer noch ist es mir nicht gelungen etwas schönes zu verfassen. Einen Text, den ich gerne lesen würde. Und etwas anderes will ich hier auch gar nicht posten. Wenn ich es nicht mag, wer soll es dann mögen?

Der Blog soll meine kleine Welt sein. Ich möchte hier etwas von mir wiederspiegeln. Er soll mir Freude bereiten und sich entwickeln. Ich möchte zwar regelmäßig schreiben, aber irgendwie auch nur mit Ideen und nicht nur das Chaos in meinem Kopf wiedergeben. Es muss nicht alles perfekt rüberkommen, obwohl das in Blogs wohl häufig der Fall ist… aber in meiner Welt ist nicht alles perfekt. Perfektion ist doch langweilig. Also doch lieber etwas chaos. Nur nicht ganz so heftig oder alles auf einmal. Die Zeit hier läuft mir ja nicht weg. Es ist meine Welt und hier kann ich die Zeit kontrollieren und gegebenenfalls muss ich sie anhalten. Doch jetzt läuft die Zeit erstmal weiter. Es geht weiter. Hier. Es entwickelt sich. Ich überwinde eine Schreibblockade, indem ich schreibe. So funktioniert es heute und so wird es auch morgen noch funktionieren.

Also weiter, weiter – hier soll etwas entstehen!

Madrid

Das Reisen & Ich.

Schon als kleines Kind wolltete ich die Welt entdecken. Mit meinem kleinen, aufblasbaren Paddelboot, stach ich im Alter von gerade mal 13 Monaten ins italiensche Meer. Nur um mich dann anschließend an den Sandstrand treiben zu lassen, wo meine Mama auf mich wartete. Im Sand wurden dann Burgen gebaut, eher von Papa als von mir selbst, aber was soll’s. Dabei sein ist alles! So war ich auch dabei, als meine Mutter Tauben in Venedig fütterte… nur mitbekommen hatte ich davon recht wenig. Die Welt der Träume hatte mein kleines Ich eingefangen und ich brauchte offensichtlich erstmal eine Pause von dem ganzen Abenteuer.

CP - Cover

CP

Doch die Lust auf mehr dieser Abenteuer war geboren. Ich habe seitdem viele Reisen unternommen und viel mehr von der Welt gesehen. Ich fühle mich schnell in anderen Kulturen heimisch und wohl, selbst wenn ich die Sprache nicht verstehe. Mit Händen und Füßen kommt man in Europa gut durch und zur Not hat man dann doch ein Wörterbuch dabei.
Es gibt noch viele Orte, die mich reizen und die ich unbedingt besuchen möchte. Ganz oben auf meiner Liste steht meine Lieblingsstadt – Barcelona. Zu meiner eigenen Verwunderung war ich noch nie dort, obwohl ich seit Jahren davon träume. Ich habe es mir als festes Ziel gesetzt im kommenden Jahr diesen Traum zu verwirklichen.
Außerdem wollte ich schon immer mal im Ausland leben und vielleicht lässt sich da etwas verbinden, vielleicht aber auch nicht. Ich möchte mich da nicht zu sehr auf eine Sache festlegen. Bis 2015 stehen noch andere Abenteuer vor der Tür und die will ich auf keinen Fall verpassen!

Hola, ¿qué tal? | #Madrid

Das war’s dann leider auch schon mit meinen hart erworbenen Spanischkenntnissen. Nach drei bis fünf Jahren ohne mein Wissen je anzuwenden, musste ich am Frankfurter Flughafen auf dem Boden der Tatsachen landen und mir eingestehen, dass mein Spanisch einfach nicht mehr existiert. Auf diese ernüchtnernde Feststellung musste ich mir selbst erstmal sämtliche Sorgen ausreden, sonst wäre ich sicherlich schon vor dem Abflug nervös geworden.

Madrid - 19b

Aber was wollte ich überhaupt in Madrid? Einer Stadt, die auf den ersten Blick wenige Sehnswürdigkeiten vorweisen kann, und von desen Schönheit man auch noch nicht viel gehört hat.
Ganz einfach, ich wollte eine Freundin besuchen und zwar Jessi von Jessi En Madrid. Sie absolviert dort gerade ein Freiwilliges Soziales Jahr und kann Madrid inzwischen ihr Zuhause nennen. Nun war ich für sechs Tage bei ihr und habe mich auch ein wenig in die wunderschöne Stadt verliebt. Ja, ganz recht, Madrid ist wunderschön! Auch wenn ich selbst, diese Aussage viel zu selten gehört (oder gelesen) habe.

Madrid - 01 & 02

Meine Reise nach Spanien begann am 5. April um 7:00 Uhr. Ja, so früh muss man los, wenn man in der Provinz wohnt. Erst eine Stunde Autofahrt bis zum Zug, dann ca. zwei Stunden mit jenem nach Frankfurt zum Flughafen. Am Flughafen hieß es dann, Koffer abgeben und warten. Bis ich dann in Madrid war, vergingen erneut Stunden. Mit Jessi war ich für 15:15 Uhr verabredet, doch durch ungenau Angaben der Flüge, haben wir uns am Flughafen nicht gefunden und ich musste allein in die Metro. Erstaunlicherweise habe ich, mit Jessi’s telefonischer Hilfe, hinbekommen das Ticket zu lösen und auch in den Zug zu steigen (okay, letzteres hätte ich vermutlich auch so hinbekommen…). In der Metro angekommen, war ich froh nicht mehr stehen zu müssen und als Jessi dann irgendwann auch dazu stieß, war ich glücklich. Dann ging es in ihre WG, wo wir meinen Koffer abstellten. Wir wollten keine Zeit verschwenden. Also ging es gleich weiter. Einkaufen, kochen, essen waren unser erstes Pflichtprogramm, anschließend ein kleiner Rundgang durch die Stadt mit einem Stop für Wein und Cola. Viel zu erschöpft für mehr, ging es dann nach Mitternacht ins Bett.

Madrid - 03

Auch wenn der zweite Tag ein Sonntag war, haben wir uns früh auf den Federn gequält. In Madrid findet Sonntags der berühmte Rastro Flohmarkt statt. Diesen wollten wir unbedingt besuchen. Also schnelles Frühstück und los. Auf dem Markt angekommen, musste man sich echt durch eine unglaublich große und dichte Menschenmenge kämpfen, um den ein oder anderen Blick auf einen Stand zu werfen. Es gab unendlich viele Klamotten, Taschen, Möbel – einfach alles! Ich konnte natürlich nicht wiederstehen und habe mir eine süße, kleine Tasche, sowie ein Top gekauft. Nach dem Bad in dieser Menschenmenge haben wir uns am Nachmittag Smoothies in einem sehr schönen Vintage Café gegönnt. Anschließend ging es weiter, um die Stadt richtig zu erkunden und am Abend saßen wir einfach am Rande des Manzanares und bequtschen Gott und die Welt.

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Montag hieß es erneut: der frühe Vogel fängt den Wurm. Also wieder kein ausschlafen. Aber was soll’s? Man ist nur einmal jung und wir hatten eine Weltmetropole zu unseren Füßen, die diese erkunden mussten. Es standen viele Dinge auf dem Plan: Circulo de Bellas Artes, ein Besuch im Retiro Park, einen Abstecher an den Atocha Bahnhof, sowie eine Verschnaufspause in der Chocolateria San Gines und zum Abschluss wollten wir in den Palacio. Erstaunlicherweise haben wir wirklich alles geschafft.
Der Ausblick vom Circulo de Bellas Artes war atemberaubend schön! Ich liebe Panoramaausichten und diese ist keine Ausnahme. Man kann über die ganze Stadt sehen und man hat gleichzeitig das Gefühl sich in ihrem Herzen zu befinden. Autos bahnen sich, tief unter einem, ihre Wege durch die gefüllten Straßen und Austauschschüler neben einem schießen, wie man selbst, viele Erinnerungsfotos. Irgendwie versucht man die Schönheit des Momentes einzufangen und mitzunehmen.

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Ähnliches kann ich auch über den Retiro Park sagen. Es ist einer der schönsten Parkanlagen, die ich in meinem Leben gesehen habe. Ich weiß gar nicht, wie ich die Schönheit am besten in Worte fassen kann. Am Besten haben mir zwei Bereiche des Parks gefallen. Erstens der Palacio de Cristal, zweitens der See mit dem Bootverleih. Im Palacio de Cristal haben wir unseren Füßen eine Pause gegönnt und uns in zwei Schaukelstühle gesetzt. Das Licht dort war perfekt für Fotos, daher haben wir beide dort sicher 100 Fotos geschossen. Am See haben wir uns dann für eine Stunde ein Boot geliehen und sind einfach eine Stunde, die viel zu schnell verging, in dem kleinen See umher gepaddelt.

Madrid - 06 & 07

Nach dem Park Besuch ging es weiter. Atocha und Choloateria standen noch vor 18:00 Uhr auf unserem Plan.
In Atocha wollte ich unbedingt den Regenwald, aber auch das Monument für die Opfer der Terroranschläfe vom 11. Märt besuchen. Leider hatte letzteres nur kurze Öffnungszeiten und so haben wir erstmal nur den Regenwald betrachtet. Für das Monument mussten wir an einem anderen Tag noch einmal nach Atocha.
Die Choloateria war dann unser vorletztes Ziel für den Tag. Und natürlich gab es dort wirklich die beste Schokolade. Ich kann jedem nur wärmstens empfehlen sich auf den Weg dorthin zu begeben. Es lohnt sich!

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Etwas müde ging es dann zum Palacio, wo sich bereits eine längere Schlange gebildet hatte, da der Eintritt nach 18:00 Uhr kostenlos war. Durch eine Sicherheitskontrolle hindurch, kam man dann – trotz Warteschlange – schnell ins Innere. Der riesige Hof mit gigantischen Laternen zeigen, wie wichtig der Palast für die Stadt war und ist. Das Gebäude war von innen natürlich nicht weniger beeindruckend und man merkte, wie jeder eine gewisse Erfurcht vor den Räumlichkeiten aufbaute. Leider durften dort keine Fotos geschossen werden, aber ich denke, dass dies auch ein wenig zur Atomsphäre begetragen hat und wie gesagt, es lohnt sich nach Madrid zu fahren und alles mit eigenen Augen zu bestaunen.

Madrid - 09 & 10

Etwas außergewöhnlich waren unsere Ausflugsziele am Dienstag. Friedhöfe. Am Morgen ging es los zum britischen Friedhof, wo alle beerdigt wurden, die nicht katholisch waren. Von außen betrachtet, hätte man niemals hinter den Mauern einen Friedhof vermutet. Man erkannte ihn lediglich an der Schrift über dem Eingang. Doch nachdem wir durch den Eingang den „Platz der letzten Ruhe“ betretten hatte, standen wir auf einem kleinen, übersichtlichen Friedhof, der von Bauarbeitern gerade weiter aufrecht erhalten wurde. Alle Gräber waren relativ gut imstande. Irgendwie wirkt der Friedhof nicht wie ein trauriger Ort. Die Sonne bahnt sich auch hier ihren Weg über die Gräber und viele bunte Blumen blühen. Trotzdem hat man Respekt von jedem einzelnen Grab, möchte mehr erfahren über die Geschichten der Menschen, die dort lagen. Viele waren nicht aus Madrid und hatten während ihres Lebens sicher einiges gesehen. Wie sie wohl nach Madrid gelangen? Was wollten sie in der Stadt? Warum blieben sie? Auf dem Friedhof kam ein alter Mann mit zwei Zähnen auf uns zu (er entschuldigte sich, für sein „Graf Dracula“-Aussehen) und erzählte uns ein wenig über den Friedhof. Ein weiterer Mann kam später zu uns und erzählte uns noch mehr, von ihm erfuhren wir, dass es sogar Führungen auf Englisch über dem Friedhof gibt. Leider wussten wir das vorher nicht und diese Führungen fanden nur Samstags statt, also hatten wir auch keine Zeit mehr noch mal dafür wiederzukehren.

Madrid - 11 & 12

Nachdem britischen Friedhof gingen wir zum katholischen, dem Cementerio de la Almudena. Dieser war gigantisch! Er hatte ein mächtiges Eingangstor und Straßen, auf denen Autos fahren durften. Eigentlich nicht so verwunderlich, denn dort gibt es bereits mehr als fünf Millionen Gräber und damit ist er sogar der größte Friedhof Europas. Auf der Kapelle, mitten auf dem Friedhof, saß ein Engel mit einer Trompete. Dieser Engel befand sich ursprünglich am Eingang und hatte seine Trompete in der Hand, um auf ihr zu blasen. Doch die Bewohner Madrids hatten solche Angst vor dem Engel und seiner Trompete, die laut einer Legende den eigenen oder den Tod einer geliebten Person prophezeit – wenn man sie spielen hört -, dass man den Engel auf das Dach der Kapelle verbandete und zusätzlich seine Trompete in seinen Schoss lag, damit er ja nicht in der Lage ist, sie zu spielen.

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Madrid - 14 & 15

Nach unserem – zugegeben etwas skurrilem – Tag, gingen wir zur Seilbahn. Mit dieser fuhren wir aus der Stadt ins Grüne mit Ausblick auf die Stadt. Einfach mal entspannen und Kekse essen, musste da sein! Und dann ging’s auch schon wieder zurück.

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Abends sind wir dann zum Plaza de Sol gegangen, dort konnte man wunderbar das spanische Lebensgefühl der Stadt miterleben…. auch wenn dort sehr viele Touristen vorbeilaufen. Einen kurzen Abstecher in einen Pub und wieder zurück zum Platz. Irgendwie war es dort doch schöner und mitten in der Woche war dort auch mehr los.

Da das Atocha Monument geschlossen war, als wir das erstmal dort waren, gingen wir noch einmal dorthin. Ich muss gesehen, dass ich es mir ganz anders vorgestellt habe… irgendwie dunkeler. Doch so wie es ist, ist es besser! Es ist ein Zeichen für Erinnerung, Zukunft und Hoffnung.

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Da Mittwoch auch unser letzter richtiger Tag war, haben wir nicht mehr viel gemacht. Ein letztes Mal die Stadt  – die Atmosphäre – zusammen genießen. Einen Saft oder Café trinken, in einem der coolsten Cafés der Welt. Einem Film Café. Wirklich toll gemacht. Man kann dort lesen und seinen Café trinken und dabei gemütlich auf einem Sofa sitzen.
Abends sind wir dann den Manzanares entlang gegangen bis zum Stadion von Atlético Madrid, die an dem Abend meinen geliebten FC Barcelona aus der Champions League spielen sollten. Die vielen Leute, die alle ihre Fahnen zeigten – ich vermisste mein Barça Trikot. Es gab ein paar Menschen, die ihre Fahnen zeigten, obwohl ihre Manschaften gar nicht spielten: FC Chelsea, Liverpool FC und Borussia Dortmund. Ich machte erneut hunderte Fotos und dann ging’s wieder weg. Weg von den Menschen. Wir hatten ja keine Karten, die waren einfach zu teuer.

Madrid - 18

Eine Weile saßen wir noch am Manzanares und erzählten uns unsere Pläne für die nächste Zeit, die zunächst aus der Heimreise meinerseits bestanden. Also ging’s dann gegen Mitternacht ins Bett.

Fünf Stunden später, hieß es die Nacht ist vorbei. Zwei Erdbeeren später, ging es aus der Wohnung und ab zur Metro, die uns morgens schon ärgern wollte. Dann ein schneller Abschied am Bahnsteig. Dann ein hin und her am Flughafen. Warten. Das erste Mal wieder viele deutsche Stimmen um mich. Fliegen. Bahnhof. Die deutsch Bahn mit ihrer ständigen Verspätung. Eine Stunde warten. Zug fahren. Warten. Bus fahren. Laufen. Zuhause! Und wieder müde und kaputt und doch irgendwie fitter als vor der Reise. Madrid hat mir viel gebracht. Eine wunderschöne Zeit mit vielen tollen und wunderbaren Erinnerungen, die ich sicher nicht mehr vergessen werde. Unsere eigenen neuen Insider Witze, die nur wir verstehen. Und vor allem den Beweis, dass man nicht ewig miteinander befreundet sein muss, um sich bestens zu verstehen.

Vielen Lieben Dank an Jessi für die schönen Tage!

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Der Phoenix aus der Asche.

Bloglovin‘

Es ist wohl an der Zeit mal wieder mit etwas Neuem zu beginnen. Irgendwo über den Wolken zwischen Madrid und Frankfurt, kam mir die Idee für einen neuen, deutschsprachigen Blog. Diese Idee hielt lange genug an, um mir einen Blognamen auszudenken und loszulegen. Die spanische Sonne hat meine leeren Akkus aufgeladen und ich bin voller positiver Energie, die ich gerne in ein neues Projekt stecken möchte.

Seit September habe ich einen englischsprachigen Blog, Frankie Anyways. Dort geht es um meine Reise durch Leben. Dieses Thema werde ich auf für diesen Blog übernehmen. Es geht ums Reisen, das Leben und Schuhe. Nein, quatsch, es wird definitiv kein Blog über Schuhe. Ich mag Kleidung, aber irgendwie nicht genug, um einen ganzen Blog darüber zu schreiben. Es ist erstmal ein Lifestyle Blog, der sich entwickeln darf soll.

Ich werde hier posten, wenn ich etwas mitteilen möchte – Ideen habe. Dabei werde ich natürlich auch versuchen regelmäßige Beiträge zu veröffentlichen.

Den richtigen Start macht natürlich ein Beitrag über Madrid, den ich in den kommenden Tagen auf’s virtuelle Papier bringen werde.

Ich hoffe und wünsche mir, dass ich mit diesem Blog jemandem eine Freude machen kann. Ich selbst freue mich wahnsinnig hier einen Neuanfang zu machen und gleich mit ein bisschen mehr Ordnung in mein chaotisches Bloggerleben zu starten.